Archiv des MonatsMärz, 2010

Google bleibt nun doch in China

Nach dem Hin und Her der letzten Wochen, in denen wild spekuliert wurde, ob sich Google aus China zurückzieht oder bleibt, herrscht nun endlich Klarheit.
Google hat heute eine Pressemitteilung veröffentlicht: Google bleibt vorerst in China. Doch die Zensur in China wird ab sofort gestoppt. Dazu wurde eine neue Domain geschalten – Google.com.hk – welche einen legalen Kompromiss darstellt. Google.cn leitet auf diese Domain weiter.
Die Server stehen nun in Hong Kong, die Domain ist jedoch in traditionellem Chinesisch – allerdings unzensiert!
Weiterhin hat Google ein Monitoring Tool entwickelt, welches mehrmals täglich überwacht, welche Google Services von China teilweise oder gar komplett zensiert werden und welche Services erreichbar sind.
Ob sich die Lage zwischen der chinesischen Regierung und Google dadurch entspannt, ist fraglich. Immerhin übt die chinesische Regierung starken Druck auf die chinesischen Mitarbeiter aus. Diese arbeiten nun übrigens bei Google.com.hk, allerdings nur solange, wie die entsprechenden Dienste nicht zensiert werden.

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Sex.com: Zwangsversteigerung wurde gestoppt

Die Domain sex.com, die am Mittwoch mit einem Startgebot von 1 Million US-Dollar zwangsversteigert werden sollte, bleibt nun vorerst doch im Besitz von Escom.
Grund dafür ist, dass drei der Gläubiger kurz vor der Zwangsversteigerung eine Petition stellten um die Auktion zu stoppen. Sie glaubten, die Domain würde unter Wert versteigert werden.
Escom hatte die Domain im Jahr 2006 für geschätzte 12 bis 14 Millionen US-Dollar gekauft – allerdings auf Pump.
Und diese Schulden mitsamt Zinsen wollten natürlich bezahlt werden. Doch dafür haben die Werbeeinnahmen welche sex.com erwirtschaftet, offenbar nicht ausgereicht.
Was nun mit der Domain weiter passiert, oder wann sie letztendlich versteigert wird, ist noch nicht klar.

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Kostenloses SEO Tool

SEO Tools sind in der Regel nicht ganz günstig wenn man auf Statistiken und einige Sinnvolle Funktionen setzt.
Heute hat das Suchmaschinen Institut allerdings ein kostenfreies SEO Tool vorgestellt, welches auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht.
Natürlich muss ich dem Tool erst einmal einige Stunden zeit geben, bis alle Statistiken da sind, aber die Übersicht über die Funktionen ist auf jeden Fall vorhanden und die gefällt mir. Nicht zuletzt, weil das Tool umsonst ist.
Ich bin auf morgen gespannt, wenn alle Daten da ist. Einige Statistiken waren bereits nach wenigen Minuten einsehbar, aber etwas Geduld ist immer nötig.
Vom Umfang her bietet das Tool Daten über das eigene Projekt, sowie von der Konkurrenz. OnPage Optimierung, Backlinks und auch Google AdWords Details zu seinem, sowie den Projekten der Konkurrenz sind einsehbar.
Ich vermute, dass das Tool vom Suchmaschinen Institut eine echte Alternative für (werdende) Suchmaschinenoptimierer ist, die eben noch nicht die finanziellen Mittel für die richtig hochwertigen Tools haben.
Weitere Informationen und das Tool selbst gibt es hier.

Und wenn’s mal um das erstellen von Texten geht, gibts auch kostenlose Texterstellung! ;-)

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Die Domain sex.com wird zwangsversteigert

Sex sells. Daher dürfte die Domain sex.com wohl eine der begehrtesten Domains überhaupt sein.
Mit auch nur halbwegs gutem Content wie beispielsweise einem Sexportal liessen sich damit sicher riesige Gewinne einfahren.
Im Moment lohnt sich der Besuch der Domain allerdings eher weniger. Die Domain schaut aus wie eine Linksammlung mit Werbung, wie sie es zuhauf im Internet gibt. Speziell bei geparkten und von Spammern gekauften Domains.
Sicherlich wird selbst damit schon “viel” Geld verdient – also der Ottonormalverbraucher wird davon gut leben können – aber im Verhältnis zu dem, was mit dieser Domain möglich ist, sind das Peanuts.
Die Domain soll einem vorherigen Besitzer einst 15.000$ pro Tag(!) eingebracht haben. Damit sollte man doch eigentlich finanziell über die Runden kommen.
Ein paar Domaininhaberwechsel hat die Domain nun auch schon hinter sich. Im Jahre 2006 ging sie angeblich für 14 Mio $ an einen neuen Inhaber.
Der aktuelle Besitzer ist jedoch Pleite und so passiert es, dass die Domain sex.com am 18. März diesen Jahres zwangsversteigert wird!
Mit dem nötigen Kleingeld als Startkapital und entsprechender Nutzung der Domain lässt sich da einiges rausholen.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, für welche Unsummen an Geld die Domain letztendlich versteigert wird und welcher Content sich in einem halben Jahr darauf bedindet. Tipps können in den Kommentaren abgegeben werden ;-)

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Schwarze Schafe unter den SEO Agenturen

Wie vor kurzem bekannt wurde hat die Senkrecht IT Beratung GmbH sich mit falschen Referenzen geschmückt.
Auf ihrer Website wurde der interessierte Benutzer aufgefordert, sich per Email Referenzen anzufordern – natürlich nur des Datenschutzes der eigenen Kunden wegen – ist klar.
Randolf Jorberg – selbst ein erfolgreicher SEO, tat genau dies und durfte feststellen, dass die Senkrecht IT Beratung GmbH eine Referenzliste zukommen ließ, auf der allerdings unter anderem eine von seinen eigenen Kunden aufgeführt war.
Nachlesen könnt ihr das hier.
Mittlerweile haben sich auch echte Kunden der Senkrecht IT Beratung GmbH gemeldet, die ihren Unmut über die vollbrachte Leistung gezeigt haben, dies nur nebenbei.
Ein Webseitenbetreiber der auf der Suche nach einem SEO ist, hat es mittlerweile auch nicht mehr einfach, wenn er nicht gerade durch Empfehlungen auf eine gute SEO Agentur verwiesen wird.
Denn woran erkennt man eine Gute SEO Agentur und woran unterscheidet sie sich von den schlechten? Vor allem, wenn man den Referenzen nicht mehr generell trauen kann.
Natürlich sollte man bei Unsicherheit am Besten bei den Referenz-Kunden nachfragen wie zufriedenstellend die Arbeit der SEO Agentur war. Weiß der Kunde von der Agentur nichts, ist die Seriösität erst einmal in Frage zu stellen und man sollte sich nach einer SEO Agentur umsehen.
Aber es muss doch auch einfacher gehen. Ein SEO Zertifikat gibt es ja bereits, jedoch kommt man mit genügend Kapital und kurzzeitigem Auftreten mit scheinbar Weißer Weste scheinbar relativ problemlos an selbiges. Im Gegensatz sind für kleine aber seriöse SEO Agenturen die Kosten für das ISO 900x Siegel nicht so leicht zu tragen.
Auf der Anderen Seite wäre eine Blacklist eine Möglichkeit. Eine SEO Agentur die, wie im obigen Beispiel genannt, Referenzen fälscht oder andere manipulative Techniken nutzt, die den Kunden später mehr Probleme als Nutzen bringen, könnte auf dieser Liste landen. Allerdings werden einige SEO Agenturen sicher nicht damit einverstanden, auf einer solchen Liste zu landen. Und dann freuen sich natürlich die Anwälte und dem Betreiber der Blacklist kostet das mindestens Nerven.
Und was bringt ein Zertifikat oder eine Blacklist, wenn der Kunde davon nichts weiß?
Wahrscheinlich wird sich der SEO Markt aber selbst regulieren müssen. Die Kunden, die sich vorab nicht gut genug informieren, werden es als Lehrgeld ansehen müssen, wenn sie in eine SEO Agentur investieren, die mehr Schein als Sein ist. Und ein solches Lehrgeld zahlt man als Kunde doch hoffentlich nur einmalig. Wie lange diese Regulierung dauert bleibt abzuwarten, wird meiner Meinung nach aber ein paar Jahre in Anspruch nehmen. Im Moment ist ja gerade noch der SEO Boom, wo jeder, ob seriös oder nicht, auf den Zug aufspringt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie der Markt sich entwickelt hat, wenn mein Studium zu Ende ist.

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Medienberichte über Google

Über Google kann man mittlerweile in den Medien allerhand sehen und lesen. Egal ob Nachrichten oder Magazine im TV, Ob großes Online Portal oder selbige Printversion.
Hier wird berichtet, wie Datenschützer wegen StreetView aufschreien. Dort wird berichtet wie die ungeheuer böse Datenkrake ihr Monopol ausnutzen wird wenn man sie nicht sofort per Gesetz stoppt. Und überhaupt und sowieso, Google ist einfach böse und schlecht und treibt alle in den Ruin.
Das der Ottonormal Medienkonsument der ganzen Kritik an Google selbst viel zu oft zu unkritisch gegenübersteht und den Medien bei ihrer Hetze zuviel Glauben schenkt, ist aber wiederrum ein anderes Thema.

Schauen wir uns doch mal den Herrn Murdoch an: Google News betreibt unrechtmäßigen Diebstahl seiner Inhalte und stellt eine Bedrohung für sein Unternehmen dar, so Murdoch. Weiterhin fordert er, dass Google für die Indizierung seiner Inhalte bezahlen soll. Google lehnt das freilich ab.
Aber warum so kompliziert? Auch ein Herr Murdoch, oder wenigstens einer der Angestellten wird neben 5 Minuten Zeit doch soviel Know How besitzen, Google Beispielsweise über die Robots.txt von seinen Seiten auszuladen.
Komischerweisse kommt dort niemand auf die Idee, dies zu tun. Oder wollen die etwa nicht die unzähligen Besucher die von Google, respektive Google News kommen und dann ausbleiben würden, verlieren?
Lieber lässt man sich auf einen Medienwirksamen Rechtsstreit ein.
Es fehlt nur noch, dass Murdoch von Google fordert sich am Traffic zu beteiligen, denn die vielen Besucher die Google beschert verbrauchen doch extrem viel Traffic, während sie die Unmengen an Werbeanzeigen auf seinen Nachrichtenseiten anschauen.

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Google SEO Report Card

Google hat gestern seine sogenannte SEO Report Card veröffentlicht. Eigentlich ist diese 49-Seitige PDF dazu gedacht, um den Google Teams zu verdeutlichen, welches Optimierungspotential die eigenen Produktwebseiten haben. Allerdings ist auch für normale Webseitenbetreiber sehr viel nützlicher Inhalt darin zu finden, zum Beispiel worauf man beim optimieren im Detail achten soll. Gerade für Anfänger im SEO Bereich finde ich die PDF überaus nützlich, da sehr viele Beispiele darin zu finden sind. Hier gibts die SEO Report Card zum Download.

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Ihr-Seo stellt sich vor.

In diesem SEO Blog möchte ich über Web2.0, Social Media Optimization, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, sowie meine Meinung zu aktuellen Entwicklungen und Nachrichten aus dem SEO Bereich schreiben.

Ich selbst bin ein 24 Jahre alter Student der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Würzburg und werde nach meinem Studium meinen Berufsweg im Ecommerce einschlagen. Ich werde somit mein Hobby zu meinem Beruf machen – und das Professionell.
Bis es allerdings soweit ist, werde ich mein neu erlerntes Wissen aus dem (Selbst-)Studium mit Hilfe meiner eigenen Projekte vertiefen. Die praktische Umsetzung hilft mir doch sehr dabei, die Theorie über Suchmaschinenoptimierung immer weiter zu festigen.
Ich bin natürlich sehr gespannt wie sich mein Blog entwickelt, im Bezug auf die Anzahl der Leser und dem Feedback das ich hoffentlich bekommen werde. Über Kommentare bin ich, wie jeder Andere Blogger sicherlich auch, natürlich sehr dankbar.

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