Archiv des MonatsDezember, 2010

Social Games wie CityVille

CityVille, das neueste Browserspiel von dem bekannten Spieleproduzent Zynga (Bekannt durch FarmVille, ähnlich wie Farmerama) bindet zum nächsten Mal viele Millionen Spieler an den Laptop und ebenso auch an Facebook. Zynga ist auch der Ersteller einiger anderen Social Community Games die bis dato auf Facebook erschienen sind. CityVille spielen schon nach nur drei Wochen mehr als vierzig Millionen User von Facebook.
Einen faden Beigeschmack gibt es allerdings: Ohne Einsatz von echtem Geld hat es der Spieler irgendwann verdammt schwer um bei seinen zahlenden Freunden mithalten zu können, denn man kann sich natürlich möglichst bald sogenanntes “Cash” einkaufen. Wer dies macht, der wird sowieso bald unglaubliche Vorteile gegenüber anderen Spielern bei CityVille haben.
Aus diesem Grund zocken immer mehr Zocker mit Cityville Cheats um sich auf diese Weise ebenso einen Vorteil zu verschaffen. Natürlich ist auch dies nicht fair, aber das kaufen von Extra-Spielgeld ist gegenüber nicht-zahlenden Spielern genauso wenig gerecht, wobei man natürlich bedenken muss, dass sich eine Entwicklung eines solchen Spiels auch finanziell wieder rentieren muss. Aber zugegeben: Die Preise sind schon sehr teuer.
Aber klar ist, ganz gleich, ob man zahlt oder nicht: Der Zeitaufwand ist gewaltig! Doch weswegen? Das ist ganz einfach zu erklären: Man muss oft mit seinen Cityville Freunden interagieren, also dies ist sogar absolut notwendig, da die Freunde Arbeitsplätze in Gemeinschaftsgebäuden wie einer Poststelle oder einem Museum besetzen müssen. Erst, wenn diese Gebäude völlig mit Arbeitern besetzt sind, kann man seine Cityville Stadt weiter vergrößern. Dazu benötigen neuere Gebäude immer und immer mehr „Helfer“, die aktiv sein müssen. So muss man ständig seine Freunde „vollspamen“, ob sie einem Helfen, was wiederrum ständig Werbung für das Spiel bedeutet.
Und wofür Spielt man das Ganze eigentlich? Zu meiner Browserspiel-Zeit (einige Jahre her) konnte ich meinen (gut hochgespielten) Account wenigstens noch bei Ebay für eine immerhin dreistellige Summe verkaufen. Mit einem Facebook Account wird das dann schon schwieriger ;-)

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Schlechte Bewertungen bringen gute Links?

Sicher kennt Jeder Internetnutzer das ein oder andere Bewertungsportal. Man kann ja mittlerweile alles irgendwie Bewerten und sich glücklicherweise auch dadurch vorher informieren, bevor ein neues Gerät kauft, einen Urlaub bucht, oder was auch immer.

Oft werden bei den Bewertungsportalen die entsprechenden Dienstleister oder Hersteller direkt verlinkt. An und für sich ist das natürlich eine sinnvolle Sache. Jedoch wurde dies auch negativ ausgenutzt.

Das funktioniert eigentlich ganz einfach. Egal ob gut oder schlecht bewertet wurde – es gab einen Link. Und die Menge der Links sind für Google ja auch ein Rankingkriterium. Wenn sich also nun viele User bei den unterschiedlichsten Bewertungsportalen über ein Produkt oder eine Dienstleistung beschweren, gibt es als Trostpflaster einen Link zum Hersteller oder Dienstleister gratis dazu ;-)

So läuft das Ganze zwar auch weiterhin, jedoch hat Google nun einen Algorithmus entwickelt um eben solche Links erkennen zu können und Beispielsweise unseriöse Webshops, die eine Menge Links durch negative Publicity (inkl. Link) bekommen haben, auszufiltern. Somit soll den Suchenden nicht mehr ganz oben ein unseriöser Webshop “empfohlen” werden.

Wie das im Detail funktioniert ist mir noch nicht bekannt, aber die Kundenbewertungen in Form von Sternen oder Punkten müssen dabei eine größere Rolle spielen als der abgegebene Text. Denn “Geile Scheiße” als Produktbewertung mag ja durchaus positiv sein, auch wenn das nicht gerade die idealste Bewertung ist. Aber “Scheiße” wird in einer negativen Bewertung wohl durchaus öfter verwendet.

Aber glücklicherweise sind solche Beispiele mit Webseiten, die durch negative Publicity gut rankten, eher Einzelfälle.

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