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Welche Relevanz hat Social Media für SEO?

Was unter Social Media zu verstehen ist, weiß heute nahezu jeder. Auf den verschiedensten Plattformen unterhalten sich Nutzer über allerlei Themen, teilen Inhalte und geben ihre Erfahrungen mit Produkten oder Unternehmen an ihr Netzwerk weiter. So weit, so gut, welchen Einfluss aber haben diese Konversationen auf sozialen Netzwerken für die Suchmaschinenoptimierung?

Hintergrund

Häufig geteilten Inhalten ordnen Suchmaschinen heute mehr Relevanz zu. Tauschen sich vermehrt Nutzer zu bestimmten Inhalten aus und verbreiten sich diese zudem über die verschiedenen Social Media Plattformen, ist das für Suchmaschinen ein Indiz, dass diese Gesprächsströme auch für weitere Nutzer von Interesse sein können. Dementsprechend erscheinen diese Konversationen bei Suchanfragen nach bestimmten Begrifflichkeiten unter den ersten Ergebnissen. Immer wichtiger ist es daher die eigenen Website, sowie den eigenen Blog so einzurichten, dass eigene Inhalte möglichst schnell via Social Media an zusätzlicher Relevanz gewinnen können. Social Sharing Buttons an jedem Beitrag oder Text sind deshalb mittlerweile unter dem Gesichtspunkt SEO Pflicht. Über ein Social Media Monitoring kann zudem überprüft werden, welche Artikel zu Gesprächen anregen und den größten Buzz im Netz erzeugen.

Alles im Blick

Social Media Monitoring bietet die Möglichkeit, diese Konversationen gezielt zu beobachten und darauf aufbauend Maßnahmen einzuleiten. Anhand bestimmter Suchbegriffe lassen sich ebenso weitere Beiträge über die eigene Branche oder Wettbewerber identifizieren. Indem man sich als Experte einbringt, lassen sich die Gespräche ebenfalls nutzen, um zusätzlichen Traffic für die eigene Seite zu generieren. Weiterhin können die Meinungsführer einer Branche oder des eigenen Unternehmens identifiziert werden. Gewinnt man diese als Fürsprecher, hat das nicht zuletzt auch wieder Auswirkungen auf die SEO.
Im Hinterkopf sollte man abschließend noch behalten, welchen Stellenwert Suchmaschinen Social Media Profilen zumessen. Wenn das eigene Unternehmen auf Facebook oder Twitter noch nicht vertreten ist, sollte ein Social Media Engagement überdacht werden. Die offiziellen Social Media Profile finden sich in den Suchergebnissen nicht selten unter den ersten fünf. Auch auf diesen Kanälen gilt es, möglichst Inhalte zu publizieren, welche die Community zum Teilen anregen, um auf diesen Weg an Relevanz zu gewinnen.

Kommentar

Social Games wie CityVille

CityVille, das neueste Browserspiel von dem bekannten Spieleproduzent Zynga (Bekannt durch FarmVille, ähnlich wie Farmerama) bindet zum nächsten Mal viele Millionen Spieler an den Laptop und ebenso auch an Facebook. Zynga ist auch der Ersteller einiger anderen Social Community Games die bis dato auf Facebook erschienen sind. CityVille spielen schon nach nur drei Wochen mehr als vierzig Millionen User von Facebook.
Einen faden Beigeschmack gibt es allerdings: Ohne Einsatz von echtem Geld hat es der Spieler irgendwann verdammt schwer um bei seinen zahlenden Freunden mithalten zu können, denn man kann sich natürlich möglichst bald sogenanntes “Cash” einkaufen. Wer dies macht, der wird sowieso bald unglaubliche Vorteile gegenüber anderen Spielern bei CityVille haben.
Aus diesem Grund zocken immer mehr Zocker mit Cityville Cheats um sich auf diese Weise ebenso einen Vorteil zu verschaffen. Natürlich ist auch dies nicht fair, aber das kaufen von Extra-Spielgeld ist gegenüber nicht-zahlenden Spielern genauso wenig gerecht, wobei man natürlich bedenken muss, dass sich eine Entwicklung eines solchen Spiels auch finanziell wieder rentieren muss. Aber zugegeben: Die Preise sind schon sehr teuer.
Aber klar ist, ganz gleich, ob man zahlt oder nicht: Der Zeitaufwand ist gewaltig! Doch weswegen? Das ist ganz einfach zu erklären: Man muss oft mit seinen Cityville Freunden interagieren, also dies ist sogar absolut notwendig, da die Freunde Arbeitsplätze in Gemeinschaftsgebäuden wie einer Poststelle oder einem Museum besetzen müssen. Erst, wenn diese Gebäude völlig mit Arbeitern besetzt sind, kann man seine Cityville Stadt weiter vergrößern. Dazu benötigen neuere Gebäude immer und immer mehr „Helfer“, die aktiv sein müssen. So muss man ständig seine Freunde „vollspamen“, ob sie einem Helfen, was wiederrum ständig Werbung für das Spiel bedeutet.
Und wofür Spielt man das Ganze eigentlich? Zu meiner Browserspiel-Zeit (einige Jahre her) konnte ich meinen (gut hochgespielten) Account wenigstens noch bei Ebay für eine immerhin dreistellige Summe verkaufen. Mit einem Facebook Account wird das dann schon schwieriger ;-)

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