Schlechte Bewertungen bringen gute Links?

Sicher kennt Jeder Internetnutzer das ein oder andere Bewertungsportal. Man kann ja mittlerweile alles irgendwie Bewerten und sich glücklicherweise auch dadurch vorher informieren, bevor ein neues Gerät kauft, einen Urlaub bucht, oder was auch immer.

Oft werden bei den Bewertungsportalen die entsprechenden Dienstleister oder Hersteller direkt verlinkt. An und für sich ist das natürlich eine sinnvolle Sache. Jedoch wurde dies auch negativ ausgenutzt.

Das funktioniert eigentlich ganz einfach. Egal ob gut oder schlecht bewertet wurde – es gab einen Link. Und die Menge der Links sind für Google ja auch ein Rankingkriterium. Wenn sich also nun viele User bei den unterschiedlichsten Bewertungsportalen über ein Produkt oder eine Dienstleistung beschweren, gibt es als Trostpflaster einen Link zum Hersteller oder Dienstleister gratis dazu ;-)

So läuft das Ganze zwar auch weiterhin, jedoch hat Google nun einen Algorithmus entwickelt um eben solche Links erkennen zu können und Beispielsweise unseriöse Webshops, die eine Menge Links durch negative Publicity (inkl. Link) bekommen haben, auszufiltern. Somit soll den Suchenden nicht mehr ganz oben ein unseriöser Webshop “empfohlen” werden.

Wie das im Detail funktioniert ist mir noch nicht bekannt, aber die Kundenbewertungen in Form von Sternen oder Punkten müssen dabei eine größere Rolle spielen als der abgegebene Text. Denn “Geile Scheiße” als Produktbewertung mag ja durchaus positiv sein, auch wenn das nicht gerade die idealste Bewertung ist. Aber “Scheiße” wird in einer negativen Bewertung wohl durchaus öfter verwendet.

Aber glücklicherweise sind solche Beispiele mit Webseiten, die durch negative Publicity gut rankten, eher Einzelfälle.

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Ladezeit als wichtiger Ranking Faktor

Wie Google anfang April offiziell bekannt gegeben hat, ist die Ladezeit einer Website ein wichtiger Faktor geworden, der Einfluss auf das Ranking in den Suchergebnissen hat.
Bisher sind zwar nur englissprachige Suchergebnisse von google.com betroffen, aber erfahrungsgemäß werden sicher bald auch weltweit die Ergebnisse den neuen Ranking Faktor, der den Namen Page-Speed trägt, einführen.
Nach eigenen Angaben sollen sich zwar nur etwa 1% der Suchergebnisse verändert haben, aber jetzt, wo die Einführung des Ranking Faktors offiziell ist, wird natürlich auch die Ladezeit optimiert.
Google bietet ja auch schon länger eine Übersicht über die Geschwindigkeit der eigenen Website bei den hauseigenen webmaster-tools an. (Startseite -> Domain -> Google Labs -> Website-Leistung)
Google Site Speed
Dort lässt sich auch das neue Browser-Add-on “Page Speed” installieren. Im Bild sieht man im November schön, was passieren kann, wenn der Server nicht so will, wie er soll. Auch ein Grund, nicht immer den günstigsten Webhoster zu wählen. Wobei überall mal ein Server das Zeitliche segnen kann. Eine Vergleichsgrafik von einem günstigen Webhoster habe ich allerdings nicht.
Auf jeden Fall ist darauf zu achten, seine eigene Website möglichst im grünen Bereich zu halten – Durch onPage Optimierung oder eben auch ein Wechsel des Hosters, wenn nötig.

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